SAN Lösungen + Hochverfügbarkeit

Performance, Skalierbarkeit, Ausfallsicherheit

Hewlett Packard Enterprise - StoreVirtual 4000 (vormals: P4000, Lefthand)

Datenwachstum, Notfallwiederherstellung, zentrale Sicherung und Zukunftssicherheit der Infrastruktur. Wenn es um den Speicher geht, eignen sich HPE StoreVirtual SAN Lösungen ideal für Umgebungen mit einer Vielzahl an virtuellen Servern, Clientvirtualisierungen, Datenbanken, E-Mail-Systemen und Geschäftsanwendungen. StoreVirtual 4000 SANs ermöglichen eine lineare Skalierbarkeit der Kapazität und Leistung, sodass Ihr Speichersystem nahtlos mit Ihrem Unternehmen wachsen kann.
 
Das StoreVirtual 4000 Portfolio umfasst eine Vielzahl kostengünstiger Funktionen der Enterprise-Klasse und eine vereinfachte zentrale Verwaltung für alle Standorte. StoreVirtual 4000 SAN bietet herausragende Funktionen für Anwendungsverfügbarkeit und integrierter Notfallwiederherstellung, sowie ein automatisiertes Failover/Failback in jeder Situation. StoreVirtual 4000 SANs sind für virtualisierte Umgebungen mit Integration in VMware ESX und Microsoft Hyper-V optimiert.

Mit Hilfe der StoreVirtual 4000 VSA (Virtual Storage Appliance) läßt sich eine "Hyper-Converged" Lösung selbst dimensionieren und implementieren. Unsere Projekterfahrungen mit VSA gehen bis ins Jahr 2008 zurück, als noch niemand von HC sprach.

Vollautomatisiertes Storage Tiering (SSD/SAS, SAS/SAS-ML) läßt sich bei der VSA über die mitgelieferte Funktion "Adaptive Optimization" (AO) nutzen.

Hewlett Packard Enterprise - 3PAR StoreServ Storage

Von ganz klein bis ganz groß (6 PetaBytes ohne Datenkompression) - 3PAR StoreServe Speichersysteme unterstützen mittelgroße bis größte Unternehmen und Dienstleister bei der Speicherung und Verwaltung ihrer Daten mit bis zu 99,99%-iger Datenverfügbarkeit.

Ein anwendungsspezifischer Schaltkreis ("ASIC") verleiht dem System zahlreiche Funktionen wie Thin-Provisioning, Thin-Persistenz/Thin-Reclamation, Inline-Datendeduplizierung, Adaptives Storage-Tiering für SSD/SAS bzw. SAS/SATA HDD, Remote Replication mit transparentem Failover im Fibre Channel-Umfeld ohne zusätzliche Hardware-Appliances -- und trotzdem eine geringe Latenzzeit.

Besondere Code-Optimierungen im System (3PAR Express Writes) sorgen dafür, dass auch Daten von Flashspeichern (die keine physikalischen Verzögerungen besitzen) schnell verarbeitet werden.

Hewlett Packard Enterprise - StoreOnce Backup Systeme

Eine Speicherlösung ohne Backup-Konzept ist unvollständig. RAID-Schutz und Datenreplikation helfen nicht, wenn Dateien versehentlich gelöscht oder durch bösartige Software zerstört werden.
Die konventionelle Datensicherung auf Magnetband ist nicht tot, wie immer gerne postuliert wird. Sie wird aber durch Backup-to-Disk Systeme wie HPE StoreOnce ergänzt.

Durch die Entkopplung von Festplattengeschwindigkeit und Bandgeschwindigkeit, moderne Bandsysteme sind nicht "langsam" (*1), aber Dateisysteme - besonders mit kleinen Dateien - sind es sehr wohl, wird die Hardware geschont.
Durch eine andere Organisation der Datensicherungen auf ein Backup-to-Disk System, lassen sich Wiederherstellungen leichter bzw. schneller durchführen.

StoreOnce Systeme bieten auch eine Replikation der deduplizierten Daten von einem Speichersystem auf ein anderes an, z.B. von einem Aussenstandort in die Zentrale, ohne dass dabei zwischendurch die Deduplizierung aufgehoben wird (im engl. auch als "re-hydration" bezeichnet).

Da die Daten unter der Aufsicht der Backup-Software stehen, hierbei ist StoreOnce "nur" ein Speicherziel, lassen sie sich jederzeit auf konventionelle Band-Medien kopieren bzw. migrieren.

Für die bestmögliche Datenablage werden von StoreOnce verschiedene Speicherziele angeboten:
- Virtuelle Tape Library (VTL) über iSCSI oder Fibre Channel
- File Shares über CIFS/SMB oder NFS-Protokoll
- "Catalyst"-Schnittstelle (sowohl über Ethernet als auch Fibre Channel) für eine optimierte Anbindung der Backup-Software an das StoreOnce System

Das kleinste StoreOnce System bietet eine Nutzkapazität von ca. 5,5 TByte vor Deduplizierung. In unseren Projekten (Mix aus Full und Incremental Backups) sehen wir typische Deduplizierungsraten von 10:1 bis 15:1. Das bedeutet eine Kapazität von ca. 50-80 TByte an Backups auf diesem System.
Das größte StoreOnce System bietet eine Nutzkapazität von ca. 1,7 PBytes vor Deduplizierung. Dazwischen gibt es zahlreiche Möglichkeiten der Dimensionierung, teilweise mit nachträglichen Kapazitätserweiterungen.

Die StoreOnce-Software ist analog der StoreVirtual 4000-Software (siehe oben) auch als Virtuelle Storage Appliance (VSA) mit unterschiedlichen Kapazitätsstufen erhältlich. Damit lassen sich maßgeschneiderte Konfigurationen erstellen.

(*1) ein modernes LTO-7 Laufwerk bietet eine Bandgeschwindigkeit von 100-300 MBytes pro Sekunde vor Datenkompression. Das bedeutet, Sie müssen dem Laufwerk mind. 100 MBytes/Sekunde an Daten liefern (die nicht komprimierbar sind), ansonsten geht das Laufwerk in einen zeitaufwendigen und materialbelastenden Start-Stop-Betrieb (engl. "Shoe-Shining"). Wenn die Daten komprimierbar sind, muss die Datenquelle noch mehr MBytes/Sekunde liefern können!